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Schlossbesuch


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Treffpunkt: am Modell des Landgrafenschlosses zeigt Enke Eisenberg allen die Route, auf der die mobile Produktion im kommenden Sommer gespielt werden soll.

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Vom Innenhof des Landgrafenschlosses soll die Oper starten. Hier ist bereits das Heulen des Gespenstes zu hören.

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Eva Resch singt erste musikalische Rohfassungen der Szene in der Schlosskapelle. Die kleinen Komponisten/innen sind vom Hall und der Atmosphäre beeindruckt.

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Die Dramaturgin fasst kurz die Szene, die in diesem Raum spielen soll zusammen. Anschließend wird sie von beiden Librettisten gemeinsam geslesen.

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In die Kasematten können wir nicht mehr, da hier die Feldermäuse ihr Winterquartier haben und nicht mehr gestört werden dürfen.

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Bevor es zurück nach Hause geht, gibt es noch etwas Bewegung im Rosengarten am Schloss, sowie eine Abschlussrunde um den Brunnen. Jetzt wissen die Kinder, für welche Räume sie komponieren und können sich die Raumatmosphäre besser vorstellen, wenn es in den nächsten beiden Workshops um die Umsetzung geht.



Instrumente stellen sich vor


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Zuerst stellte Delphine Roche, die u.a. mit dem Ensemble Modern spielt,
verschiedene Querflöten vor.

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Sie beeindruckte die Schülerinnen der 3/4. Klasse der Astrid-Lindgren-Schule
mit grafischen Noten und den unterschiedlichsten Spielmöglichkeiten der Baßflöte.

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Dann durften die Kinder selbst ausprobieren, Töne zu produzieren ...

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Am nächsten Tag ging es mit Posaune und Tuba weiter, vorgestellt von Andreas
Jamin, der in verschiedenen Bands und u.a. im Theater Gießen als Gast spielt.

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Mit verschiedenen Dämpfern veränderte der Posaunist den Klang und erzählte
so lautmalerisch die Geschichte eines Albertrosses.

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Im Anschluss konnten die Kinder wieder viel ausprobieren und bauten gemeinsam
Schlauch-Posaunen/Tuben.

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Dann bekam jedes Kind auch die Möglichkeit, auf einem echten
Instrument zu spielen.

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Am Ende begleiteten Sie den Posaunisten zu seinem Auto und wollten ihn am
liebsten gar nicht mehr gehen lassen.


Kinder erfinden Notationszeichen


31.08. ging es los. Gebannt hörten die Kinder der Geschichte zu, die es in den kommenden Monaten zu vertonen gilt. Sie staunen über die Vielfältigkeit von Stimme und probieren selbst Geräusche und Stimme aus.

Am 1.9. ist es Zeit für den ersten Komopsitionsauftrag. Nachdem sich die Kinder der Klasse 3/4 mit einer Partitur von John Cage beschäftigt haben, bringen sie ihre Ideen mit Hilfe von graphischer Notation zu Papier.

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Ihnen steht dabei der österreichische Komponist Maxim Seloujanov zur Seite.

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Hier überlegt eine Gruppe mit der Musiklehrerin Birgit Küllmar, welche Zeichen für einen lauten oder leisen Klang infrage kommen.

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Anschließend werden die Stücke live von der Sängerin Eva Resch aufgeführt.

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Aber auch die Kinder machen Musik, erfinden Rhythmen, während Eva Resch eine Melodie mit Vokalen darüber improvisiert.


Komponist aus Wien

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© Frank Tjaben

Maxim Seloujanov, „einer der kreativsten und phantasievollsten Komponisten“ (Münchner Rathaus
Umschau Ausgabe 133) kommt für unsere Kompositionswerkstatt aus Wien nach Marburg. Er wurde in Moskau geboren, lebt in Österreich. Sein Lebensweg ist geprägt von vielfältigen künstlerischen Aktivitäten und der Zugehörigkeit zu verschiedenen kulturellen Räumen. In seinem Werk bezieht er sich sowohl auf die russische Kultur als auch auf Errungenschaften der westlichen Avantgarden. Seloujanov ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und Auszeichnungen. 2006 war er Stipendiat der deutschen Bundesregierung in der Villa Massimo in Rom.

Gemeinsam mit Maxim Seloujanov machen sich die Schülerinnen und Schüler der 3./4. Klasse ab morgen auf den Weg, DAS SCHLOSSGESPENST & der Hartholzrabauke zu vertonen.


Expertin für zeitgenössischen Gesang

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Wir freuen uns, Eva Resch als Expertin im Bereich zeitgenössischer Gesang im Team der Kompositionswerkstatt zu haben. Sie wird den Kindern der Astrid-Lindgren-Schule die vielen Einsatzmöglichkeiten von Stimme zeigen und gemeinsam mit ihnen ausprobieren.

Im Bereich der Neuen Musik gastiert sie international, in der Nähe von Marburg war sie u.a. in der Titelpartie
„Miss Donnithorne`s Maggot“ von Peter Maxwell Davies am Stadttheater Gießen, sowie an der Oper Bonn in der Uraufführung der Multimediaoper „Jenseits der Schatten“ von Vladimir Tarnopolski oder als das Zimmermädchen in Thomas Adès Oper „Powder her face“ unter der Regie von Werner Schroeter zu sehen.